Morgentau

Teza

Als gut ausgebildeter Arzt kehrt Anberber zurück in seine Heimat. Hier, im mittlerweile kommunistisch regierten Äthiopien, stößt sein politischer wie sein beruflicher Idealismus hart auf die Realität des totalitären Systems von Mengistu Haile Mariam. Erst Jahre später wird Anberber – versehrt an Leib und Seele – in sein Heimatdorf kommen.
Von hier aus blickt der Film in einer faszinierend verschachtelten Erzählung zurück. In der Überlagerung verschiedener Zeit- und Erinnerungsebenen entsteht die Biographie eines entwurzelten Intellektuellen. Und dennoch endet der Film optimistisch: Anberber beginnt als Lehrer zu arbeiten. Und er heiratet und rehabiliert damit die Frau, die von seinem Bruder vergewaltigt wurde.