Dokumentarfilm

Ziegeleiarbeiter

Lehmgruben in der Nähe von Bogota. Moderne Sklaverei in Kolumbien. Familien, einschließlich der kleinsten Kinder, stellen Ziegelsteine im Akkord her, als lohnabhängige und im wahrsten Sinn des Wortes ausgebeutete Kleinstunternehmer, die Produktionsausfälle durch Witterung oder Krankheit selbst zu tragen haben.
Der Film protraitiert Menschen, denen vor lauter Arbeit und Entbehrungen kaum das Leben gelassen wird, die aber dennoch, so bei Hochzeiten und Sterbefällen, bei der Erstkommunion ihrer Kinder, in aller Armseligkeit ihren Anspruch auf menschliche Würde bekunden.

Unser täglich Gift ...

In Brasilien werden große Mengen von Insektiziden, Pestiziden und Fungiziden auf den Plantagen versprüht. Kleine Flugzeuge verteilen das Gift auf die Felder - ohne Rücksicht, ob Menschen dort arbeiten. Vielfach können die Anwendungshinweise aufgrund des hohen Analphabetismus nicht beachtet werden. Immer mehr Menschen erkranken, immer mehr sterben an den Folgen des Giftes. Die Behörden bagatellisieren das Ganze; Firmenvertreter, auch von deutschen Pharmaunternehmen, sind nicht bereit, vor der Kamera auszusagen.

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