Dokumentarfilm

Salvador Allende

Mit dem von der US-amerikanischen CIA unterstützen Putsch wurde am 11. September 1973 der demokratisch gewählte Präsident Chiles, Salvador Allende, gestürzt und die Demokratie durch eine der brutalsten Militärdiktaturen des 20. Jahrhunderts ersetzt. Salvador Allende war die Leitfigur eines demokratischen Experiments, das in vielen Teilen der Welt große Beachtung fand. Chiles friedlicher Weg zu einer gerechteren Gesellschaft bedeutete für einen großen Teil der Chilenen die gelebte Utopie.

Im Schatten des Tafelberges

In kaum einer anderen Stadt der Welt liegen Armut und Reichtum so dicht beieinander wie am Kap der guten Hoffnung. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichten von Ashraf, Mne, Zoliswa und Arnold, die in den Armenvierteln rund um Kapstadt auf unterschiedliche Art und Weise ums Überleben kämpfen.
 

Koran Kinder

Trotz des Bilderverbots gelang es dem Regisseur Shaheen Dill-Riaz mit seiner Kamera Zugang zu den religiösen Schulen, den Madrasas, zu bekommen. Der Film stellt die virulenten Fragen nach dem Einfluss der Religiösen im Bildungssystem der Gesellschaft.
 

Hotel Sahara

Eine kleine Stadt an der mauretanischen Küste ist das Casablanca des 21. Jahrhunderts. Hier, zwischen Wüste und Meer, im Hotel Sahara, begegnen sich zahllose Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa. Doch was den meisten als hoffnungsvoller Ausgangspunkt für ein neues Leben gilt, erweist sich allzu oft als Endstation der Migrations-Träume.
 

Der Schneiderjunge von Urfa

Der 13-jährige Ömer will Staatsanwalt oder Schneider werden. Er lebt mit seiner Familie in Ostanatolien. Vormittags geht er zur Schule und lernt Englisch, nachmittags arbeitet er in der Schneiderei seines Vaters mit. Er bewegt sich vorwiegend in einer patriarchalisch geprägten Männerwelt, möchte jedoch eine studierte Frau heiraten.
 

Muridi aus Zürich

Muridi ist 14 Jahre alt, seine Eltern stammen aus Somalia und leben als Flüchtlinge in der Schweiz. Muridi liebt Fußball und Hip-Hop, zu Hause passt er auf seine vier Geschwister auf, und samstags besucht er die Koranschule. Weil ihm Frieden wichtig ist, hat er sich zum Peace-Maker ausbilden lassen, der bei Konflikten auf dem Schulhof für friedliche Lösungen eintritt.
 

In den Straßen von Delhi

Der 11-jährige Sumit lebt als Straßenkind in der indischen Hauptstadt Delhi. Er sammelt Altpapier und verdient damit seinen Lebensunterhalt. Sein Geld legt er auf der »Children’s Development Bank« an, einer einzigartigen Selbsthilfe-Einrichtung, die von Straßenkindern selber verwaltet wird.
 

Punam

Punam lebt in Nepal. Seit ihre Mutter gestorben ist, muss sie für ihre beiden jüngeren Geschwister sorgen, die Haushaltsarbeiten erledigen und die Geschwister zur Schule begleiten. Dank dem Einkommen ihres Vaters muss sie – im Gegensatz zu ihren Freundinnen – nicht im Steinbruch arbeiten gehen.
 

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