Indien

Powerless

In der indischen Stadt Kanpur ist die Stromversorgung ein Dauerproblem. Vor allem in den ärmeren Stadtteilen dauern die "Blackouts" oft länger als die Phasen mit funktionierender Elektrizitätsversorgung. Oft wird das Stromnetz illegal angezapft, weil die Menschen hier arm sind, aber eben auch, weil sie die staatliche Stromversorgung nur als korruptes Unternehmen kennen, dessen Angestellte in die eigene Tasche wirtschaften.

Kavi

Der zehnjährige Kavi aus der Region Maharashtra in Indien arbeitet zusammen mit seinen Eltern in einer Fabrik zur Herstellung von Ziegelsteinen. Die Arbeit ist hart, sie geht von morgens bis abends, sieben Tage die Woche, ohne Freizeit oder die Möglichkeit, das Fabrikgelände zu verlassen. Denn die Fabrikarbeiter schulden dem Eigentümer der Fabrik Geld so wie Kavis Vater. Um die Schulden bezahlen zu können, steht die ganze Familie auf unbestimmte Zeit unter Schuldknechtschaft, einer modernen Form der Sklaverei.

In den Straßen von Delhi

Der 11-jährige Sumit lebt als Straßenkind in der indischen Hauptstadt Delhi. Er sammelt Altpapier und verdient damit seinen Lebensunterhalt. Sein Geld legt er auf der »Children’s Development Bank« an, einer einzigartigen Selbsthilfe-Einrichtung, die von Straßenkindern selber verwaltet wird.
 

Quamers Alltag

Die 9-jährige Quamer lebt mit ihrer Mutter und den jüngeren Geschwistern in der indischen Millionenstadt Hyderabad. Sie muss zum Lebensunterhalt der Familie beitragen, indem sie Armreifen aus Glas mit Glitzersteinchen verziert. Sie wünscht sich, zur Schule gehen und rechnen lernen zu können, damit der Händler sie endlich fair bezahlen müsste.
 

Hunger

Der in Mauretanien, Kenia, Indien, Brasilien und Haiti gedrehte Dokumentarfilm analysiert die weltweite Hunger- und Ernährungsproblematik. Er rückt Menschen in den Mittelpunkt, die gezwungen sind, mit chronischem Hunger zu leben.
 

Himmel und Hölle

Indien, Jemen und Peru: Soni, Dalal und Esmeralda spielen Himmel und Hölle. Sie machen sich Gedanken über den Unterschied zwischen Mädchen und Jungen und sprechen über ihre Zukunft, ihre Träume ...

 

Desaster im Baumwollfeld

Indische Bäuerinnen, die an Filmkameras ausgebildet wurden, sind der Geschichte der gentechnisch veränderten Baumwolle in Südafrika, Indonesien, Thailand, Indien und Mali nachgegangen. Sie wollten wissen, ob anderswo auf der Welt Kleinbauern von der Technik profitieren, die so viele Bauern in ihrer Heimat in den Selbstmord getrieben haben.

 

 

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