Kolumbien

Miguel, der Rennfahrer

Miguel ist neun Jahre alt und lebt mit seinen Geschwistern in einer selber gebauten Behausung an einer Passstraße in Kolumbien. Das Geld, das er mit dem Lastwagenwaschen verdient, reicht nicht für den Schulbesuch. In der Freizeit baut Miguel mit seinen Freunden eine Seifenkiste, um damit die Passstraße runterzusausen.

Das Autogramm

Der Bandoneónspieler Daniel und der Boxer Rocha treffen sich auf der Fahrt in eine Kleinstadt irgendwo in Südamerika, wo sie auf Einladung der örtlichen Militärdiktatur bei einem Fest auftreten sollen. Die herrschende Gewalt stellt ihre zögerliche Freundschaft bald auf eine Probe.

Ziegeleiarbeiter

Lehmgruben in der Nähe von Bogota. Moderne Sklaverei in Kolumbien. Familien, einschließlich der kleinsten Kinder, stellen Ziegelsteine im Akkord her, als lohnabhängige und im wahrsten Sinn des Wortes ausgebeutete Kleinstunternehmer, die Produktionsausfälle durch Witterung oder Krankheit selbst zu tragen haben.
Der Film protraitiert Menschen, denen vor lauter Arbeit und Entbehrungen kaum das Leben gelassen wird, die aber dennoch, so bei Hochzeiten und Sterbefällen, bei der Erstkommunion ihrer Kinder, in aller Armseligkeit ihren Anspruch auf menschliche Würde bekunden.

Neugeboren

Nachdem der Ort Armero in Kolumbien im November 1985 durch einen Vulkanausbruch komplett zerstört wurde, der Film erzählt, wie die 70-jährige Bauern Eugenia Vargas und der nur wenige Jahre ältere Carlos Valderrama mit der Katastrophe umgehen.

Blumenfrauen

Der Anbau von Blumen für den Export hat sich in Kolumbien zu einer rapide wachsenden Industrie entwickelt. Vor allem der Einsatz von Pestiziden in der Blumenindustrie, in der hauptsächlich Frauen beschäftigt sind, führt zu erheblichen gesundheitlichen Schäden.
 

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