Arbeit / Wanderarbeit

Hab und Gut in aller Welt

Im Mittelpunkt steht jeweils das Portrait einer Familie aus Brasilien, Haiti, Indien, Mali, Madagaskar und Uganda mit ihren Besitzverhältnissen, Wohnsituation, Familienstrukturen und Lebensumständen. Jeder Film fragt aber auch nach den Freuden, den Wünschen, Hoffnungen und Träumen der Familienmitglieder.

Kavi

Der zehnjährige Kavi aus der Region Maharashtra in Indien arbeitet zusammen mit seinen Eltern in einer Fabrik zur Herstellung von Ziegelsteinen. Die Arbeit ist hart, sie geht von morgens bis abends, sieben Tage die Woche, ohne Freizeit oder die Möglichkeit, das Fabrikgelände zu verlassen. Denn die Fabrikarbeiter schulden dem Eigentümer der Fabrik Geld so wie Kavis Vater. Um die Schulden bezahlen zu können, steht die ganze Familie auf unbestimmte Zeit unter Schuldknechtschaft, einer modernen Form der Sklaverei.

Die Piroge

An der senegalesischen Küste bereiten sich 30 Männer auf die Überfahrt zu den Kanarischen Inseln vor. Nur Kapitän Baye Laye weiß, auf welche Gefahren sich die Passagiere einlassen, die sich mit unterschiedlichen Erwartungen und Hoffnungen auf den Weg nach Europa machen.

Raising Resistance

Der Film greift die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Dimensionen der landwirtschaftlichen Veränderung in Paraguay auf . So verfolgt der Film über Monate den sich zuspitzenden Konflikt zwischen denen, die von der Monokultur des Sojaanbaus profitieren und denen, deren Lebensgrundlage  - Kleinbauern und Landarbeiter - durch die Sojaplantagen gefährdet ist.

Trash is Cash

Der Film stellt verschiedene kreative Recycling-Ideen vor, die im Rahmen eines Jugendprojektes in Dandora, einem der größten Slums von Nairobi, in Gang gesetzt wurden.
 

Der Vorführer

Der zehnjährige Rakib assistiert seinem Onkel nach der Schule in einem kleinen Kino in einer Vorstadt von Dhaka. Der Film zeigt sowohl die Traumwelt des Bollywood-Kinos, mit dessen Helden sich Rakib selbstbewusst identifiziert, sowie auch die wirtschaftlich prekäre Lebenssituation der Familie.
 

Mona

Mona lebt mit ihren vier Töchtern Maria, Marcelle, Monika und Morgina in einem winzigen Zimmer in Kairo. Um nach dem Tod ihres Mannes die Familie ernähren zu können, arbeitet sie als Müllsortiererin sieben Tage die Woche bei einem Monatslohn von 40 Euro. Im Gegensatz zu vielen anderen Kindern im Viertel besuchen Monas Töchter die Schule. Mona träumt davon, dass sie diese erfolgreich abschließen, um einmal ein besseres Leben als sie selbst führen zu können. Ihr ganzes Leben dreht sich um ihre Kinder, die sie mit viel Liebe und Stolz erzieht.

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