Kultur / Kulturelle Identität

Mohamed

Gelb wie die Sonne – schwarz wie die Nacht: Der kleine Mohamed wird erst im Schulunterricht und dann auf dem Heimweg damit konfrontiert, dass seine Hautfarbe Schwarz angeblich nur Finsteres, Trauriges und Negatives symbolisiert. Deshalb möchte Mohamed seine Identität und seinen Namen wechseln.
 

Mali

Yacuba ist Bauer in Mali, einem der ärmsten Länder der Welt. Wie die meisten hier lebt er in einer polygamen Ehe in einem großen Familienverband. Seine beiden Ehefrauen sprechen offen darüber, dass sie unter der Polygamie leiden.

 

Madagaskar

Der Film dokumentiert das Leben in einem Dorf in den Bergen Madagaskars, dort wo die Luft kalt und der Boden karg ist. Das Dorf zählt 160 Dächer, hat eine Schule, einen Markt sowie eine Krankenstation. Die Erträge der Landschaft reichen kaum, um die Familien zu ernähren.
 

Kambodscha

Der Lehrer Ngob Ngèt lebt mit seiner Frau, der Weberin Sâm-Ol und den fünf Kindern, einem Enkelkind und Sâm-Ols Vater in einem Dorf in der Provinz Takeo, südlich von Phnom Penh. Nicht das Lehrergehalt, sondern die Reisfelder sichern die Ernährung der Familie.
 

Indien

Familie Thosar lebt in einem kleinen Dorf 200 km südlich von Mumbai. Vier Generationen wohnen gemeinsamen unter einem Dach. Die Familie lebt streng vegetarisch, religiöse Rituale sind Teil des Tagesablaufs. Nach alter Tradition wurden bisher die Ehen arrangiert - und auch zukünftig soll das so sein.
 

Brasilien

Drei Generationen leben in dem kleinen Häuschen in einem einfachen Viertel von Salvador da Bahia im Nordosten Brasiliens unter einem Dach. Nur weil alle Kinder zum Familienunterhalt beitragen, kommt die Familie einigermaßen über die Runden.
 

Noch Fragen?

Ihr Aussehen veranlasst die Fahrgäste regelmäßig, die Taxifahrerin Jasmin Biermann auf ihre Herkunft anzusprechenn. Genervt durch die indiskreten Fragen und Unterstellungen schiebt sie schließlich eine Kassette mit ihrem Lebenslauf ins Autoradio und verlässt das Taxi.
 

Moolaadé - Bann der Hoffnung

Am Vorabend ihrer Beschneidung finden vier Mädchen Schutz bei Collé Gallo Ardo Sy, die sich vor einigen Jahren geweigert hatte, ihre Tochter beschneiden zu lassen. Im Dorf kommt es zu einer erbitterten Auseinandersetzung. Verdammt wegen ihrer Widerspenstigkeit, oder bewundert für ihren Mut, eskaliert der Konflikt.
 

Elvis auf Besuch

Der Neonazi Lukas wird eines Tages von einer aus dem Irak stammenden Migrantin gebeten, kurz auf ihren kleinen Sohn Elvis aufzupassen. Als Lukas und Elvis langsam ins Gespräch über Tattoos und Presleys Gitarrenmusik kommen, bricht das Eis zwischen den beiden.
 

Seiten

RSS - Kultur / Kulturelle Identität abonnieren